IGW

Internationales Treffen zu Füßen des Riesen

Vorstand der IGW traf sich zu einem sommerlichen Ausflug hoch oben an Kassels Wahrzeichen, dem Herkules

„Wirklich beeindruckend.“ „Toller Ausblick“. „Immer wenn ich Kassel besuche, besuche ich den Herkules…“, schwärmten die Besucher, die an diesem Augusttag zum Herkules gewandert oder mit dem Doppeldecker-Stadtbus gefahren waren. Alle, die sich auf zum starken Mann der Stadt machen, zieht es unweigerlich zur Aussichtsplattform und zu einem atemberaubenden Blick über die Stadt Kassel.

Viele Touristen treffen sich hoch über Kassel am Herkules
„Kassel von oben“ lässt sich am Herkules zu jeder Jahreszeit am besten fotografieren. 526 Meter über dem Meeresspiegel steht der gewaltige Riese aus Kupfer, der auf einem achteckigen Gebäude, dem Oktogon, und einer Pyramide thront. Insgesamt ist die Konstruktion, die Anfang des 18. Jahrhunderts entstand, über 70 Meter hoch. 8.25 Meter entfallen davon auf den Helden der griechischen Mythologie, der sich auf eine Keule stützt und die Äpfel der Hesperiden in der rechten Hand auf dem Rücken hält.

Internationales Publikum staunt über Bergpark und Kunstwerke
Ganz schön beeindruckend fanden zwei französische Studenten den Mann, und eine junge Familie aus Niedersachen staunte über die Größe der Kaskaden und die Bergparkanlage. Der Fuß des Herkules ist übrigens 1,25 Meter lang, die Nase bringt es noch knapp auf einen halben Meter. Figur und Gesamtbauwerk zeigen höchste Statik-und Handwerkskunst – Landgraf Karl von Hessen-Kassel gab einst den Bauauftrag. Oktogon und Pyramide bestehen weitgehend aus dem heimischen Habichtswald-Tuffstein. Ein Material, das weich und auch witterungsanfällig ist. Regelmäßige Restaurierungs-und Sanierungsarbeiten gehören deshalb zum Herkules dazu. Entstanden ist die Anlage nach Entwürfen des Italieners Giovanni Francesco Guerniero. Der Augsburger Goldschmied Johann Jacob Anthoni vollendete die Herkules-Statue aus Kupfer im Kasseler Messinghof .

Der starke Mann beeindruckt durch Größe und Gesamtanlage
Sportliche Besucher laufen rechts und links treppauf und treppab neben den und einmaligen gigantischen Wassertreppen. Rechts sind 539, links 535 Stufen zu überwinden. Wenn das Wasser regelmäßig mittwochs, sonntags und an Feiertagen ab 14:30 Uhr die Kaskaden herabstürzt und in einer 52 Meter hohen Fontäne mündet, dann ist das alles das Ergebnis ausgeklügelter Handwerkskunst: Der natürliche Druck wird für das Schauspiel genutzt.
Mit der einzigartigen Gesamtanlage der Wasserkünste und Herkules bewirbt sich Kassel um den begehrten Titel Weltkulturerbe, den die Unesco vergibt. Im Jahr 2013, passend zum 1100-jährigen Stadtjubiläum von Kassel, könnte der Titel im besten Falle verliehen werden.

Herkules und Wasserkünste sind einzigartig
Die Vorstandsmitglieder der Interessengemeinschaft trafen an diesem Sommertag Studenten aus Frankreich, eine Familie aus der Schweiz, Schulausflügler, eine junge Familie aus Niedersachsen und viele weitere Touristen an Kassels beeindruckendem Wahrzeichen. Für alle war es ein absolutes „Muss“, dem Mann mit der Keule einen Besuch abzustatten. „Wenn man Kassel besucht, muss man auch den Herkules besuchen“. war die einhellige Meinung.

Titel Weltkulturerbe für einzigartige Anlage wird für 2013 angestrebt
Der Bergpark Wilhelmshöhe mit Schloß Wilhelmshöhe, Löwenburg und Wasserspielen, Gewächshaus und botanischen Schätzen ist rund 240 Hektar groß und diente einst Landgrafen und Kurfürsten als Sommerresidenz. Der Bergpark ist auch ein außergewöhnlicher Landschaftspark und gilt als größter Bergpark Europas.

Tipp für Touristen: zum Herkules nie ohne Schal …
Übrigens fand Ida, die Hundedame von Vorstandsmitglied Dr. Helmuth Greger, den Ausflug zum Herkules großartig. Mehrsprachig unterwegs eroberte sie die Herzen der Kassel-Besucher im Sturm. Für die Gäste, die zufällig an diesem Tag zum Herkules kamen, gab es kleine Präsente von der IGW, die sie an Kassel erinnern werden. Und einen weisen Rat: Am Herkules, egal zu welcher Jahreszeit, immer einen Schal dabeihaben. Hoch oben pfeift der nordhessische Wind nämlich immer um die Ecken…

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