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Kassels Chance: Welterbe

[1]Liebe Leserinnen und Leser,

als ich erfahren habe, dass das Thema Welterbe in dieser „WILHELM“-Ausgabe der Schwerpunkt sein würde, habe ich mich sehr gefreut! Die mögliche Aufnahme des Bergparks Wilhelmshöhe in die Liste der UNESCO-Welterbestätten ist eine großartige Perspektive sowohl für Hessen und Deutschland als auch vor allem natürlich für Kassel! Sie wissen: 33 Mal ist das hochkarätige Prädikat in Deutschland schon vergeben worden, davon viermal in Hessen. Und nun könnte der Bergpark 2013 als fünfte hessische Welterbestätte dazukommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Besonderheit des vor 300 Jahren angelegten fürstlichen Parks mit seinen in der Welt einzigartigen Wasserspielen und den monumentalen Wasser-Architekturen den strengen Prüfungen der UNESCO-Gutachter standhalten wird.

Sie alle haben die Wasserspiele sicher schon mehrmals von verschiedenen Standorten aus miterlebt oder sind vom Herkules über den Steinhöfer Wasserfall, die Teufelsbrücke, das Aquädukt bis zur Großen Fontäne mit dem ins Tal fließenden Wasser mitgelaufen. Wir können stolz darauf sein, das in den Epochen von Barock und Romantik erschaffene Wassertheater mit den fünf riesigen „Bühnenbildern“ vor der naturnahen Kulisse des Parks in unserer Stadt zu haben. Es gibt nirgendwo Vergleichbares!

Ich möchte Sie gerne für den Welterbegedanken begeistern und Sie ermuntern, an dem spannenden Prozess der Vorprüfung und der Begutachtung des Antrags immer wieder teilzuhaben und ihn über die nächsten zweieinhalb Jahre freudig zu begleiten. Dazu ist auch diese Ausgabe von „WILHELM“ ein schöner Beitrag, dafür ein Dank an die Initiatoren.

Ich wünsche Ihnen eine informative und unterhaltsame Lektüre,

herzliche Grüße,

Ihre Eva Kühne-Hörmann

Hessische Ministerin
für Wissenschaft und Kunst