Sport

Im Sommer winkt das Jubiläum

Triumph für Usbeken Farrukh Dustov bei den Wilhelmshöhe Open

„Den Wettbewerb im kommenden Sommer wollen wir unter das Motto „25 Jahre Turniertennis in Wilhelmshöhe“ stellen“, erklärt Michael Küppers. Der Medien-Profi, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Wilhelmshöhe Open kümmert, blickt damit voraus auf die nächste Veranstaltung, die vom 19. bis 26. Juni 2011 über die Bühne gehen soll.
Küppers Rechnung berücksichtigt, dass von 1987 bis 1997 die Warsteiner Grand Prix-Serie lief. 1998 stellten die Verantwortlichen das Event unter den Titel Wilhelmshöhe Open – und werteten es zum ITF Future Turnier auf. „Unser Turnier gilt als eines der besten Futures überhaupt und hat einen hervorragenden Ruf bei Spielern, Trainern und dem Deutschen Tennisbund, DTB“, freut sich Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann. Er kündigt an, dass 2011 mehrere Aktionen im Rahmenprogramm während der Woche stattfinden werden. Die Planungen dazu laufen bereits.

Die Wilhelmshöhe Open im Juli dominierte der Usbeke Farrukh Dustov. Die Nummer 458 der ATP-Weltrangliste gewann das Finale der Serie, das mit 15000 Dollar plus Hospitality dotiert war. Den Champion hatte vorher keiner auf der Rechnung. Doch der 24-Jährige aus Taschkent, der in Bozen lebt, legte einen souveränen Auftritt hin.
Die Nummer 2 Usbekistans machte im Endspiel mit dem 19-jährigen Russen Andrey Kuznetsov kurzen Prozess. In gerade einmal eineinhalb Stunden wies Dustov den Juniorensieger von Wimbledon 2009, der nie richtig ins Match fand, mit 6:4 und 6:4 in seine Schranken. „Der Daviscup-Spieler überzeugte im Finale um den Pokal der Kasseler Städtischen Werke vor allem mit seiner eingesprungenen Rückhand und ließ seinem fünf Jahre jüngeren Gegner kaum eine Chance“, blickt Küppers zurück.

Nicht zuletzt dank der intensiven täglichen Betreuung durch die Physiotherapeuten Wtek Szota und Gerhard Büssemaker gelang ihm der überzeugende Triumph in der Documenta-Stadt. „Ich war jetzt zum dritten Mal in Kassel und habe zum zweiten Mal ein Finale gewonnen. Das Turnier ist großartig, ich bin gern hier“, zog der glückliche, aber müde Sieger sein Fazit und freute sich über 35 Weltranglistenpunkte und 1950 Dollar Preisgeld.

Kassel ist in der Tat ein gutes Pflaster für den Youngster. Das zeigt(e) sich auch daran, dass er im  Vorjahr zusammen mit seinem Partner Ryan Rizza die Doppelkonkurrenz der Wilhelmshöhe Open gewonnen hatte. Seine Nachfolger fand das Duo im Juli in dem an Nummer 1 gesetzten Team Ivo Klec, Slowakei, und dem Deutschen Alexander Satschko. Im Finale um den Pokal der BMW Niederlassung Kassel  besiegten die beiden in München lebenden 29-jährigen Routiniers die Nummer 2 der Setzliste, Denis Matsukevitsch und Andrey Kuznetsov, mit 6:1, 6:7 und 12:10. Klec revanchierte sich damit für die Halbfinal-Niederlage im Einzel gegen den jungen Russen.

Die Spieler boten den Fans eine tolle Show. Nachdem Klec und Satschko im zweiten Satz beim Stand von 6:1, 4:0 das Spiel fast im Schnelldurchgang entschieden hatten, drehten Kuznetsov und Matsukevitsch den Satz noch. Im Match-Tiebreak machten es die Finalisten spannend, ehe die beiden Fußball-Fans mit 12:10 jubelten.  „Das Feld in diesem Jahr war wesentlich stärker als in den letzten Jahren“, so das Fazit des Turnierdirektors. Diese Auffassung teilte er mit zahlreichen Fans und Experten. „Die Spiele sind enger geworden. Das Feld ist dichter zusammengerückt, und wir haben viele hart umkämpfte und lange Matches gesehen“, ergänzte Dr. Engelmann.

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