Lokales

100 Jahre Galerie Puri – Das besondere Geschäftsjubiläum

Wie Peter Maffay stammte auch Victor Puri aus Kronstadt im rumänischen Siebenbürgen. Am 10. Oktober 1910 gründete er dort eine Glaserei mit Porzellanhandlung und Einrahmungswerkstatt, die sein Sohn Siegfried fortführte, bevor er sie am 1. Juli 1949 in der Kasseler Friedrich-Naumann-Straße 13 neu eröffnete. Sechs Jahre später zog das Familienunternehmen an den heutigen Standort in der Rolandstraße 3, in ein eigenes Haus mit Wohnung, Laden und großer Werkstatt.

Zuerst Glaserei, Porzellanhandlung und Einrahmungswerkstatt
Als Siegfried Puris Tochter Christa das Geschäft 1979 übernahm, setzte sie andere Akzente: Seither firmiert es als PURI Kunsthandlung und Galerie. „Die Kunst macht dabei 60 Prozent aus, die Einrahmungen 40 Prozent“, erläutert Stephan Löber, seit 1985 Ehemann von Christa Puri-Löber. „Wir versuchen, möglichst schöne und ausgefallene Rahmen zu haben, die man nicht an jeder Ecke sieht“, so Löber. „Wie etwa die handgeschnitzten, echt vergoldeten Exemplare, die uns eine kleine New Yorker Manufaktur liefert.“

Als Kunsthandlung und Galerie in Bad Wilhelmshöhe etabliert
Bei einem Messebesuch in New York lernte das Galeristenpaar auch den international renommierten Maler James Rizzi kennen, der heute zu den Aushängeschildern der Galerie zählt und 2010 bereits zum dritten Mal dort ausstellte. Weitere prominente Künstler wie James Coignard, Janosch und Friedrich Meckseper reisten ebenfalls zu den Eröffnungen ihrer Ausstellungen an. Fanden diese, aus Platznot, zunächst noch im Saal des Augustinums, im Schlosshotel und im Gartensaal der Stadthalle statt, konnte die Galerie 1991 schließlich um einen lange ersehnten, großzügigen Anbau erweitert werden. Stephan Löber: „Im Gegenzug für unsere Zustimmung zum Bau des Anthroposophischen Zentrums bekamen wir endlich die Baugenehmigung.“

Viele Stars der Kunstszene sind bei Puri zu Gast
Im 100. Jubiläumsjahr hat die Galerie die Anzahl ihrer jährlichen Ausstellungen nun gleich verdoppelt und es zugleich zum „Udo Lindenberg-Jahr“ gemacht. Denn neben Meckseper und Rizzi ist der malende Deutschrocker gleich zweimal vertreten, dabei auch mit einer im Auftrag von PURI geschaffenen Kassel-Edition seiner „Likörelle“, Titel: „Ab nach Kassel – keine Panik!“

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